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„Artemissia, ein von Sagen umwobenes Reich, die ihre goldenen Blüten für jene öffnet, die bereit sind, ihre Hochachtung und Bewunderung zu widmen.“
— Bewohner von Artemissia
Artemissia ist ein Königreich auf der Erde und ist durch ihre Pracht und exotische Flora sowie Fauna bekannt, die Ureinwohner sind die Elben, die dieses Reich seit Jahrtausenden bewohnen.

Das goldene Zeitalter

Die Gründung

Artemissia, abgeleitet vom Namen der Reichsgöttin Artemis, welche als Schirmherrin dieses Unbefleckten Landes fungiert, bot jedem Elb und jedem Zweig dieser Welt ein Zuhause an, in welchem ihnen Sicherheit und Achtung geboten wird. Aus ihren Tränen und ihrem Trauer, tropfte das Wasser, welches von ihrem Kummer gezeichnet war, auf die einst verdorrte Erde herab, worauf sich aus ihren Tränen die ersten Elben auf diesem unbewohnbaren Grund bildeten, die Silith, von denen man sagt, ihr Blut besteht aus flüssigem Gold, ließen mit ihrem eisernen Willen und der Liebe zu ihrer Mutter, Artemis, ein Reich erbauen, von Pracht und Glanz gezeichnet auf dieser tristen, bedauerlichen Erde, ein Reich, welches für Jahrtausende halten sollte, die Unterstützung der Göttin des Reiches erhaltend, fingen sie an, Gebäude und Formalitäten zu gründen, die bis heute Bestandteil dieses Reiches sind.

Der Anfang

Den Zentralpunkt des Reiches bildet die Todestätte des einst mächtigen Blutelfen Orion, welcher von Artemis ermordet und dieser somit der Wegbereiter für das Reich Artemissia wurde, weshalb er von den Elben, die auf dem Grund der goldenen Blüte ansässig sind, bis heute verehrt wird. Die Silith, welche dem artemitischen Glauben angehörig sind, bauten, ihrer Mutter zur Ehre, mehrere Tempel, die nach ihrem Namen benamt worden sind. Die ersten Strukturen des Reiches bildend, erschuf Artemis einen der Schutzgeister Ralnor, welcher zum Ältesten Schutzgeist seit der Erbauung des Reiches gilt, so schuf er die Meere und die Gewässer, welche für das Leben auf Artemissia essentiell waren, die Kreaturen, welche aus dem Meer des ralnorischen Geistes entsprangen, waren die Brut des Geistes, die Altvorderer der heutigen Sindar, auch Grauelben genannt, sollen die Häfen erschaffen haben, so sollen diejenigen, die Abseits vom Reiches lebten, auch das Privileg besitzen dürfen, das Reich in ihrer voller Pracht bewundern zu dürfen. In der Heilung und Medizin gewandt, boten sie jedem Hilfesuchenden ihre Heilkünste an, infolgedessen sprach sich das aus dem nichts erschaffene Reich herum und viele Kulturen fingen an, sich ein Leben in Artemissia aufzubauen.

Die ersten Konflikte

Die ersten Konflikte die sich im einst friedvollen Reich bildeten, war der erste Krieg, der in den mythologischen Geschichtsbüchern von Artemissia auch der Krieg zwischen Land und Meer genannt worden ist. Die Silith fühlten sich von den Sindar bedrängt, es machte sich Sorge im Land breit, ehe die ersten Bürgerkriege entfachten, die beiden Fraktionen, die sich aus den Grau und Silberelben bildeten, fingen an verruchte Taten zu verüben, jegliche Formalität ablegend, denen sie sich einst verschrieben haben, mutierten sie zu Unholde, machtgierige Gestalten, die nur darauf aus waren, das Reich, welches sie zusammen erbauen sollten zu regieren. Die Schirmherrin des Reiches erzürnte über die Zwiespalt beider Völker, worauf sie ungewollt und von Zorn getrieben, den zweiten Schutzgeist, den zweitältesten neben Ralnor, dem Wächter der Gebirgen, Sulfurion erschuf, welcher mit seiner alleinigen Macht Gebirge kreierte, Vulkane und Wüsten und letztlich auch die Dragnor erschuf, worauf sich ein riesiger Wall zwischen den beiden zerstrittenen Völkern bildete, welcher ebenso seinen Platz in den Memoiren von Artemissia fand, die ewige Mauer, welcher für die Göttin Artemis als ein Hoffnungsschimmer fungieren sollte, entfachte die Wut der Völker und fingen an, die Kreation Sulfurions niederzutreten, zu verabscheuen. Nicht wissend, wie sie mit ihren Kindern umgehen wusste, beauftragte sie beide Schutzgeister dazu, das Böse und Übel zu verdammen, auf das sie das Reich nie wieder betreten sollten, doch es war zwecklos, Sindar und Silith bekriegten sich auf dem heiligen Grund, so entschieden sich beide Schutzgeister schließlich dazu, die beiden Völker auf dem Grund zu begraben, so fiel Asche und ein Regen aus Feuer auf jene hinab, die es wagten, sich der Kreation von Artemis zu widersetzen.

Die Dunkelheit

Aus dem Grab, der sich vom Zorn und Ärger der beiden Völker abzeichnete, emittierte eine Dunkelheit, eine Finsternis, die das Reich umhüllte und als das dunkle Zeitalter betitelt wurde, sodass der elysische Himmel von dichten, rabenschwarzen Wolken bedeckt worden war, so herrschte für einige Zeit Ruhe im frustrierten Reich, doch aus dieser gefrusteten Tat, entsprang der letzte und der jüngste der beiden Schutzgeister, Auris, auch als Protektor des Nimmerlands betitelt und auch mit seiner Erscheinung erschuf er Elben, die Elyon, welche als die weisesten und wissensreichsten in ganz Artemissia galten, die Elyon, die jeglichen Krieg ablehnten und sich dem Pazifismus hingaben, so sagt man entstanden diese Elben aus der letzten Vernunft, die noch in Artemis ruhte, von Apathie gezeichnet, sprach Auris ihnen die höchste Herrlichkeit zu, die selbst die prachtvollen Silith in den Schatten stellen sollte, enttäuscht vom letzten Schutzgeist, der mit seiner Kreation rumprahlte, sprach ihm Artemis ein Fluch zu, sodass dieser zu einer grotesken, von Hässlichkeit geprägten Kreatur wurde, die auf ewig verdammt wurde, in dieser Gesamtheit zu verweilen. Vom Urteil seiner eigenen Mutter betrübt, schuf er, geleitet von seinem tristen Gemüt die Dakath, sie gelten als die heimtückischsten und machtgierigsten unter den Elben, weshalb sie das unterste Glied der Elben bildeten, die Kreation, die nicht den Ansichten seiner Mutter entsprachen, erzürnte sie nur noch mehr, worauf sie Auris in das Nimmerland verbannte, ein Ort, der von Wehmut und Trostlosigkeit begleitet wurde. Als Artemis die Dakath mitsamt Auris in das Nimmerland schicken wollte, sprach ihr Ralnor Güte zu, weshalb auch die Dakath ihre eigenen Rechte und Territorien erhalten sollten, wie es bei jedem Elb der Fall war, doch wie sie mit der Güte der Reichsgöttin umgehen, war ihnen überlassen.

Einigung der Völker

Artemissia, welches durch die Ereignisse ihren Glanz verloren hatte, bildeten die Elyon den heute bekannten, elyonischen Rat, dort verabschiedeten sie die ersten Gesetze und schon bald sollte wieder Ordnung in Artemissia einkehren, die beiden Schutzgeister Ralnor und Sulfurion taten sich zusammen, um mehrere Länder zu erschaffen, die befreit von jeglichem Hass sind, da jegliche negative Emotion nun im Nimmerland weilt. Auch die Dragnor, die aus der Saat von Sulfurion entsprangen, galten als Handwerker und Schmiede, die auch zum Wiederaufbau von Artemissia beitrugen, die Elben, die sich nun vereinten, um ihrer Reichsgöttin die letzte Ehre zu erweisen, fühlten sich die Dakath bedrängt, vernachlässigt, weshalb auch die ersten Rebellionen gegen das Reich starteten, explizit gegen die Dragnor vorgehend, entbrannte ein erneuter Krieg, so erholte sich Artemissia nicht von den Vorkommnissen, sondern musste sich einem erneuten Krieg zwischen zwei Völkern des Elbenreiches unterlegen. Es wurde zu einer Rivalität, beide Völker schenkten sich nichts, worauf einer der Dragnor den Meuchelmord an eines der Fürsten der Dakath verübte, infolgedessen beglichen sie diese Tat mit einem Massaker an die Dragnor, welcher als Drakonisches Blutbad in den Büchern Artemissias niedergeschrieben wurde. Aus Furcht davor, es könnte das Reich wieder in Schutt und Asche stürzen, beruhigten die Elyon die Gemüter beider Völker und sprachen ihnen weitere Territorien zu, so reichten die Dragnor und Dakath sich die Hand, mit der Hoffnung, einen immerwährenden Frieden beizubehalten, dieser Abschnitt der Geschichte wird auch als Einigung der Völker betitelt.

Das Königtum

Artemis, die Erschafferin des Reiches, entschwand eines Tages in ihr eigenes Empyreum und überließ das Großreich den beiden Schutzgeistern der Elben, Ralnor und Sulfurion, gepaart mit der Weisheit und dem Handwerk, bildeten beide eine Symbiose und auch die letzten überlebenden, die dem Zorn ihrer Mutter entflüchten konnten, bildeten sie die Nachfahren der einstigen Silith und Sindar, die bis heute im Reich ihre Heimat haben. Nach einigen Jahrhunderten zahlte sich die Beharrlichkeit der beiden Schuzgeister aus und so entsprang aus der Asche ein prachtvolles Reich, welches nach der Reichsgöttin, Artemis benamt worden ist, dieses Kapitel sieht man auch als die völlige Erschaffung des Elbenreiches Artemissia. Der elyonische Rat, der bisher das höchste im Glied im Reich bilden konnte, festigte die Struktur des Reiches ein für alle mal, so war es wieder für die verschiedensten Kulturen bewohnbar und diese lebten auch Jahrhunderte in Frieden miteinander zusammen, doch wussten die Elyon, dass das Reich jemanden brauchte, der Artemissia repräsentiert, jemanden, der von Standfestigkeit und Unbeirrbarkeit gezeichnet wurde, worauf sich eine Dynastie bildete, die Familie Otherys, die als Silith ihrem Namen alle Ehre machten, wurden von den Elyon als Königsfamilie auserkoren und von der Familie sollte seither ein König entspringen, der dem Reich Glanz und Pracht verlieh. Balerion Otherys dem I. bishin zu seinem Nachfahren Balerion Otherys dem X. sollten dem Reich den immerwährenden Frieden versprechen, den sich die Reichsgöttin Artemis sehnlichst erwünscht hatte. Ausschließlich die erste Kreation von Artemis, den Silith, den Königtum versprechen, erhofften sich die Elyon, Artemis zu besänftigen und in ihrer Zeit der Abstinenz ihr das blühen des Reiches zu vermitteln.

Das antike Valyria

Der König von Artemissia sollte sich von Charisma abzeichnen lassen und das Volk von Artemissia mit Gold und Ruhm beschenken, weshalb die Weltanschauung eines tyrannisierenden Herrschers verworfen und in Artemissia seitdem eine charismatische Herrschaft herrscht, einen Charismaträger in dem Falle der König, auf dem das Volk von Artemissia hinaufblickt. Das Königreich Artemissia wurde dem jetzigen König jedoch überdrüssig, so sehnte er sich, die Welt zu erkunden und entdeckte die einst verschollene, von Legenden besangene Land Valyria, von Chaos und Anarchie zerrüttet, setzte der König alles daran, diese legendäre Stätte von jeglichen Schädlingen zu befreien, so setzte er auf die angeborene Macht der Siegel und bildete das Siegel der Könige auf den Grund von Valyria und festigte das einst anarchische Valyria zu einer Provinz von Artemissia, die Valyrer, die schon vor Jahren diesem Chaos entkommen konnten, vereinbarten einen Vertrag mit dem König, sodass diese in Frieden und von völliger Unbesorgtheit Artemissia ihre neue Heimat nennen dürfen. Zurückkehrend von seiner langen Reise, wurde Balerion Otherys der X. zu einem gefeierten Helden, Statuen wurden erbaut und Tempeln wurden nach ihm benannt, worauf er die goldene Koryphäe des Reiches bildete, so erhielt er seinen eigenen Platz in den Geschichtsbüchern, als der Befreier von Valyria. Vom artemitischen Volk wird Valyria verehrt und gehuldigt, so priesten sie das antike Land der Mythen und fungierte seitdem als eine heilige Stätte für jene Elben, die Zuflucht vor ihrem Leid finden wollten.

Das Reich gefestigt und gesichert, läutete man ein neues Zeitalter ein, die Zeit des Friedens und der Sicherheit, die der Welt ihre Pracht nicht vorenthalten möchte.

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