RPG
Donau-Auwald an einem Frühlingsmorgen

Donau-Auwald an einem Frühlingsmorgen

Kirchberg ist in allen vier Himmelsrichtungen vom Wald umgeben. Nur die Felder von St. Stephan und die Weinberge des Klosters Kremsmünster sind schon tief in den einstigen Auwald eingedrungene Rodungsflächen und Zeugen der ersten Vorposten der Herrschaft Gottes in der magischen Aura des Donauwaldes.  

Der Donauwald erstreckt sich von Linz im Westen bis zur March im Osten, von der Thaya im Norden bis zu den Voralpen im Süden. Und jeder der Wälder hat seinen eigenen Feenherrn, seine eigene Geistergottheit. 

Die Vier Herren der Donauwälder[]

Im Norden herrscht der Ulmenriese. Sein Hof besteht aus Dunkelheit, Eis, Frost und Schnee. Am feuchtesten ist der Wald im Westen, bis zur Einmündung der Enns in die Donau. Hier regiert der Fürst Erlenbaum oder auch der Erlkönig. Im Süden regiert König Eiche bis zu den Vorläufern der Alpen. Und der Osten gehört der Weidenfrau

König Grünbart sieht dich...

König Grünbart sieht dich...

Der Oberherr des Donauwaldes ist unter vielen Namen bekannt: König Grünbart, der Grüne Heinrich, der Wilde Mann, Dunus, Danuvius, und andere. 

In alten Legenden wird Dunus mit der Markomannischen Göttin Duna zusammegebracht, was eine Liaision eines mächtigen Waldgottes mit einer kleinen Wassergöttin bedeuten würde.

Allerdings könnte hier auch eine Verwechslung vorliegen und Dunus mit der mächtigen Danu oder Dunava zusammengehören, der Obersten Herrin über die Ströme der Donau.